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"Sildedog" im Torvecafeen
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Auf einen "Sildedog", einen Hotdog mit Hering, hat man immer Appetit...
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Der Sommer 1980 war nach Aussage der Meteorologen sehr nass. Man weiβ nicht mehr, ob dies auch für den Heringsmarkt 1980 galt; doch vergessen hat man nicht, dass dies das Jahr war, in dem ein Lions Club-Mitglied auf die Idee kam, ein neuen, recht einfachen Imbiss zu erfinden, der seitdem ein Warenzeichen für den Heringsmarkt ist, den "Sildedog". Einen solchen bekommt man sonst nirgendwo. Vielleicht war die Idee während einer Auslandsreise in den Niederlanden entstanden. Dort isst man den Hering im Stehen, immer mit einem kühlen Schnaps in greifbarer Nähe.
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 Die Inspiration zur Bezeichnung "Sildedog" stammt natürlich vom "Hotdog". Ein "Sildedog" ist jedoch raffinierter. Statt einer Wurst im Brot bekommt man einen Räucherhering von passender Gröβe, und statt des üblichen Hotdog-Brotes benutzt man beim "Sildedog" erstklassiges Brot vom Bäcker.  Zum "Sildedog" gibt es weder Senf noch Ketchup, sondern Mayonnaise und frischen Schnittlauch. So entstand eine neue Spezialität als leckerer Imbiss. Bereits am Freitag während des Heringsmarktes 1980 gingen die "Sildedogs" weg wie warme Semmeln. Bald waren dem Bäcker Viggo die 250 Brote ausgegangen, und die Kunden mussten sich damit begnügen, den Räucherhering auf einem Stück Weiβbrot serviert zu bekommen. Trotzdem waren sie zufrieden. Seitdem ist der "Sildedog" fester Bestandteil des Heringsmarktes in Nibe während des letzten Wochenendes im August. Zubereitung und Verkauf sind in der Hand von Lions Club-Mitgliedern, und sie haben reiβenden Absatz. Allein im Jahre 2004 gingen während des Heringsmarktes 1100 "Sildedogs" über den Ladentisch.
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Ab diesem Jahr wird der "Sildedog" nach Vereinbarung mit dem Lions Club ständig als Gericht auf der Speisekarte im Torvecafeen in Nibe stehen, serviert mit besonders leckeren Zutaten. Das Café liegt auf dem Markt in der Stadtmitte mit Blick auf das alte Thinghaus, wo man interessante Geschichten über die Entwicklung der Kleinstadt findet. Dabei spielt der Hering eine entscheidende Rolle. Vor etwa 200 Jahren fing man am Limfjord bei Nibe enorme Mengen an Heringen, und die Stadt wurde reich und attraktiv. Die Nibe-Bürger sind stolz auf ihre besondere Geschichte. Drei Heringe zieren das Stadtwappen, und in der Kirche hängt das Modell einer Heringskogge. Heute fängt man hier leider nicht so viele Heringe, doch gute Heringe findet man in allen einschlägigen Geschäften. Und einen leckeren "Sildedog" bekommt man jetzt das ganze Jahr über im Torvecafeen.
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SildedogBrötchen geröcherter Hering Mayonnaise Schnittlauch
Extra: Tomat, Salat und Gurke
Nibe SpezialitätDer Sildedog bekommt man dergleichen anderswo. Wird in den Strassen zu dem Nibe Heringsmarkt und am Torvecafé am Marktplatz in Nibe serviert.
Mahlzeit
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